Liest ihr Kind stockend und/oder mit zahllosen Fehlern? Macht es übermäßig viele Rechtschreibfehler? Fällt es ihm schwer Aufsätze zu schreiben? Zeigt es Rechenprobleme? Verwechselt ihr Kind beim schreiben Buchstaben oder Zahlen? Hat es Probleme mit Richtungen und kann Symbole nicht Verstehen?

Etwa ein Drittel der Schulanfänger kämpft bereits bei der Einschulung mit unterschiedlich schweren Wahrnehmungs- und Sprachstörungen. Ob sich diese zu einer Legasthenie ausweiten, stellt sich meist erst mit dem Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen heraus. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Kinder meist unauffällig.

Kinder, die von einer Legasthenie/LRS betroffen sind, haben oft Probleme sprachliche/auditive aber auch visuelle Sinneseindrücke korrekt zu verarbeiten. Fehler im Lesen, Schreiben und Rechnen sind die Folge. Ein gezieltes Legasthenietraining im Vorschul- und Schulalter kann Schlimmeres verhindern!

Die Kinder fallen auf durch:

  • ständiges Vertauschen von Zahlen und Buchstaben, z.B. 15 statt 51 bzw. b statt d.
  • Probleme beim Unterscheiden von rechts und links
  • Schwierigkeiten im Behalten des Alphabets, beim Multiplizieren von Tabellen
  • Schwierigkeiten beim Erinnern von Reihenfolgen wie z.B. der Wochentage/Monatsnamen
  • Unaufmerksamkeit
  • Fortlaufende Lesefehler
  • Probleme beim Abschreiben
  • Desorganisation zu Hause und in der Schule
  • Probleme beim Planen/Schreiben von Aufsätzen
  • Geringes Selbstvertrauen

Die Lese- Rechtschreibschwäche (Legasthenie) tritt nicht nur als eigenständiges Störungsbild, sondern auch als häufige Folge einer Sprachentwicklungs- und/oder einer auditiven Wahrnehmungsstörung (Hörfehler) auf.