Unterbrechungen des Redeflusses: Alina 6 Jahre: „Mmmmamma kakakakann ich spielen?“

Redeflussstörungen werden unterteilt in stottern und poltern. In der Sprachentwicklung eines Kindes können anstrengungsfreie Unflüssigkeiten in der Spontansprache vorkommen. Von stottern sprechen wir erst, wenn Symptome wie angestrengte Laut- Wort und Satzwiederholungen, Dehnung oder Blockaden, mit oder ohne körperlich Begleitsymptome (z.B.: Kopfnicken, Augenzwinkern, Vermeidung des Blickkontakts) länger als sechs Monate bestehen bleiben und/oder das Kind Vermeidungsverhalten und Sprechängste zeigt. Besonders wichtig ist hier die enge Zusammenarbeit mit den Eltern.

Von Poltern spricht man, wenn die Sprechweise überhastet ist und eine verwaschene Artikulation die Spontansprache kennzeichnet.